Jugendwehrzeltlager der Verbandsgemeinde

Jugendwehren schlugen Zelte auf

Spiel und Spaß bei Jugendfeuerwehrzeltlager in Werben

 

von Benjamin Kobelt

 

Vom 6. bis 8. August fand das diesjährige Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck statt. Fünf Wehren waren mit ihren Jugendlichen auf den Zeltplatz in Werben gekommen, um gemeinschaftlich ein Wochenende zusammen zu verbringen und so die Kameradschaft zu pflegen und neue Kontakte zu knüpfen.

„Gute Laune und viel Spaß“ wünschte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Eike Trumpf bei der Eröffnung am Freitagabend zusammen mit Werbens Stadtwehrleiter Michael Nix un Verbandsgemeindejugendwart René Beichert. Nach weiteren Ausführungen und der Übergabe einer Geldspende vom Kamerad Bernd Schulz, Ortswehrleiter aus Berge, begrüßte auch Schwimmmeister Klaus Gerke die 40 Teilnehmer und stellt von Anfang an klar, wer im Freibad das Sagen hat.

„Hier pfeifen nur zwei – der Wind und ich“, mahnt Gerke an und gibt noch einige belehrende Tipps für den Aufenthalt auf dem Zeltplatz und im Schwimmbad. Mit einem lauten „Weggetreten“ schloss René Beichert den offiziellen Begrüßungsantritt und gab die Erlaubnis zum Grillanzünden. Nach einem leckeren Abendbrot mit herzhaften Rostspezialitäten machten sich Kinder und Jugendlichen fertig für die erste Nacht in ihren Zelten, um genügend Kraft und Energie zu tanken für die Aktivitäten am Sonnabend. Denn da erwartete die jungen Brandschützer am Vormittag die Lagerspiele. Nach dem Mittagessen vom Förderverein der Feuerwehr Osterburg unter Leitung von Ingo Fabisch folgte eine ausgiebige Baderunde. Am Abend stand dann eine spannende Nachtwanderung mit fünf unterschiedlichen Stationen auf dem Plan. So war beim ersten Halt eine Figur aus zehn verschiedenen Feuerwehrausrüstungsgegenständen zu bauen, welche dann mindestens fünf Sekunden stehen sollte. Nach weiterem Fußweg über den Elbdeich war an der nächsten Station das Geschick im Umgang mit der Feuerwehrleine gefragt. Dort mussten die Jugendlichen die Leine in Hosenbein hinein und durch andere wieder raus fädeln und dann zum nächsten Mannschaftsspieler geben, der sich auch einbinden musste. Am dritten Stop war nocheinmal das volle Wissen rund um die Feuerwehr gefragt. Verschiedene Armaturen aus dem Feuerwehranhänger mussten benannt und erklärt werden. Am vorletzten Halt wurden Getränkekästen mit vier Mann in der Horizontalen gestalpelt und abschließend bei einer letzten Station der Verkehrsfragebogen von Polizeihauptmeister Mario Grünwald beantwortet. Nach einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer endete auch der zweite Tag des Zeltlagers. Am Sonntag wurden die Lagerspiele und die Nachtwanderung ausgewertet. Bei den verschiedenen Wissensstationen und Spielen erhielten die Mannschaften überall Punktbewertungen, nach der eine Rangliste erstellt wurde, einen Pokal erhielt jedoch jede Jugendwehr für die erfolgreiche Teilnahme an dem Zeltlager. Nach letzten Aufräumarbeiten und Abbauen aller Zelte, machten sich die Betreuer mit ihren Schützlingen wieder auf die Heimreise.

 

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